Sparsamkeit heißt nicht, alles aufzuheben: Etwas ungenutzt im Schrank verstauben zu lassen, ist genauso Verschwendung, als läge es im Müll (Mottainai).
Papier ist schweres Gerümpel: Ausgediente Bedienungsanleitungen und alte Belege gehören entsorgt. Behalten Sie nur Dokumente mit echter Aufbewahrungsfrist.
Eine Erinnerung braucht ein Stück, keine 40: Um sich an einen geliebten Menschen zu erinnern, reicht ein Gegenstand, den man auch wirklich im Alltag nutzt (z. B. zwei geerbte Tassen statt des 40-teiligen ungenutzten Service).
Jedes Ding braucht eine feste Adresse: Geben Sie Schlüsseln, Brillen oder Scheren einen festen Platz (Teiichi). Das spart tägliches Suchen.
Man braucht fast nichts doppelt: Besitzen Sie von jedem Werkzeug oder Gegenstand nur ein gutes Exemplar und misten Sie Duplikate aus.
Geschenke haben ihren Zweck bei der Übergabe erfüllt: Man darf ungeliebte Geschenke weitergeben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Am besten verschenkt man direkt Dinge, die sich verbrauchen (Kiemono).
Das Haus ist nicht das Lager erwachsener Kinder: Geben Sie ausgezogenen Kindern eine klare Frist, um ihre alten Sachen abzuholen.
Leerer Platz ist kein Versagen: Eine leere Fläche (Ma) gibt Raum zum Atmen und muss nicht sofort wieder zugestellt werden.
Kleidung nach Jahreszeiten trennen: Tauschen Sie zweimal im Jahr Sommer- und Winterkleidung aus (Koromogae). Was Sie die ganze Saison nicht getragen haben, kann weg.
Ausmisten ist erst fertig, wenn die Dinge weg sind: Machen Sie erst den Termin beim Sperrmüll aus und fangen Sie danach an, auszusortieren – nicht umgekehrt.
Ordnung ist das letzte Geschenk an die Kinder: Wer zu Lebzeiten aufräumt und seinen Nachlass regelt (Seizen Seiri), erspart seinen Hinterbliebenen später viel Arbeit und Streit.
Quelle: Youtube